Projektnummer 08
1060 ̊C

Verfasser: Vogt Architekten AG, FL-9496 Balzers
Projektmitarbeiter: Michael Kindle, Andrea Freund, Peter Vogt, Mathias Vogt

Städtebauliches, architektonisches und organisatorisches Konzept

Ausgangslage

Die Feuerwehr Vaduz hat nicht nur als Ortsfeuerwehr, sondern auch als Stützpunktfeuerwehr für das ganze Land eine sehr wichtige Rolle inne. Für diese Rolle ist eine umfangreiche Infrastruktur Voraussetzung, welche ein für Liechtenstein vergleichsweise grosses Depot erfordert. Das macht dieses Gebäude u.a. zu einem wesentlichen Bestandteil der Infrastruktur Liechtensteins.

Die Samariter – ein ebenfalls sehr wichtiger Verein in Vaduz – sollen in dem Gebäude ebenfalls Platz finden. Vergleicht man den erforderlichen Platzbedarf der Samariter mit dem der Feuerwehr, ist der Anteil eher klein.

Das Wasserwerk hat zum aktuellen Zeitpunkt mit seiner Erscheinung eine Präsenz am Ort, welche es auch verdient, weil das Wasserwerk symbolisch die Wasserversorgung von Vaduz verkörpert, welche ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur der Gemeinde darstellt. Da das Gebäudevolumen des Wasserwerks im Vergleich zum Neubau des Feuerwehrdepots bescheiden ist, soll so darauf reagiert werden, damit das Wasserwerk seine Präsenz – und damit seine Wichtigkeit als Infrastrukturgebäude in Vaduz – behält.

Städtebauliches Konzept

Das neue Feuerwehrdepot hat den Anspruch eines identitätsstiftenden architektonischen Ausdrucks und begründet sich durch dessen Stellenwert als Stützpunkt für das gesamte Land Liechtenstein.

Das Gebäude erhält einen Kopfbau, der sich durch die Dachform nach Süden – also zum Zentrum von Vaduz – orientiert. Der Schlauchturm, der in den Kopfbau integriert ist, weist in die entgegengesetzte Richtung und symbolisiert so die übergeordnete Wichtigkeit des Gebäudes für ganz Liechtenstein.

Der Schlauchturm fungiert mit seiner Setzung als ‘Landmark’ und gibt dem Gebäude in gewissem Sinne eine übergeordnete Präsenz. Die Öffnung im oberen Teil des Schlauchturmes bringt nicht nur Licht ins Innere, sondern im Ereignisfall oder bei einer Probe auch nach aussen und wird so im wahrsten Sinne zum ‘Leuchtturm’.

Damit der verhältnismässig kleine Anteil der Samariter in dem grossen Gebäudevolumen nicht untergeht, soll der Präsenz der Samariter in diesem Gebäude Rechnung getragen werden und die Nutzungen der Samariter ‘würdig’ integriert und auch von aussen sichtbar gemacht werden.

Der Gebäudeteil der Samariter zeigt sich im Kopfbau als eigenständiger Gebäudeteil, ist aber dennoch Teil des grossen Ganzen und verschmilzt regelrecht mit dem gesamten Gebäudekomplex.

Die Waschbox bildet ein ‘Gegengewicht’ zum Kopfbau und stellt mit ihrem Volumen ein harmonisches Gleichgewicht zwischen dem präsenten Kopfbau und der funktionalen und feingliedrigen Halle her. Sie schliesst das lange Gebäude ab und lässt somit dem Wasserwerk seine Präsenz und betont es sogar, indem das Feuerwehrgebäude nicht nahtlos in das Wasserwerk überzugehen versucht.

Organisatorisches Konzept, betriebliche Abläufe

Die Anordnung im Grundriss wird völlig von den betrieblichen Abläufen bestimmt. Zur Veranschaulichung, der Ablauf im Ereignisfalls der Feuerwehr:

Die meisten Feuerwehrmänner und -frauen kommen in einem Ereignisfall mit dem Auto von Vaduz her, also von südlicher Richtung wo auch die Einfahrt in das Gelände zu finden ist. Der Auftakt bilden die Parkplätze und der Hauptzugang, von wo aus man direkt in die Garderoben gelangt. Durch das konsequente Einbahnregime, angefangen bei der Einfahrt, durch die Parkplätze bis zur Ausfahrt wird gewährleistet, dass ankommende Autos von einrückenden Personen die Ausfahrt von ausrückenden Fahrzeugen in keiner Weise beeinträchtigen. Der Weg von den Parkplätzen in die Garderoben ist so kurz wie möglich gehalten. Von den Garderoben gelangt man auf direktestem Weg in die Fahrzeughalle. Um das Ausrücken der Fahrzeuge möglichst rasch zu gewährleisten, ist die Fahrzeughalle ausschliesslich zum Vorplatz und damit zur Strasse orientiert.

Auch für die Abläufe nach einem Einsatz ist die Grundrissanordnung strikt nach dem Schwarz-Weiss-Prinzip organisiert. Die Fahrzeuge fahren nach dem Einsatz durch die Einfahrt ein und laden verschmutztes Material beim überdachten Bereich auf der Kanalseite des Gebäudes ab. Dort können Personen durch den Hintereingang auch direkt wieder in die Fahrzeughalle (bzw. in die Garderoben) gelangen. Nach dem Abladen können die Fahrzeuge beim überdachten Bereich bei der Waschbox betankt und dann in der Waschbox gereinigt werden, bevor sie über den Vorplatz wieder in der Fahrzeughalle parkiert werden.

Das auf der Hinterseite des Gebäudes abgeladene Material gelangt ohne Umwege in die Räume, wo dieses retabliert wird. Die Räume sind konsequent nach den Abläufen angeordnet, dass das Material «hinten schmutzig rein- und vorne sauber wieder rauskommt». So werden die Abläufe auf kurzen Wegen möglich und die unterschiedlichen Schritte des Retablierens sind gewährleistet, ohne dass sich Abläufe kreuzen und dadurch erschwert werden.

Die Anlieferung / Abholung von Atemschutzflaschen durch Externe befindet sich ebenfalls bei dem überdachten Bereich auf der Kanalseite. Dies, damit das Ein- / Ausladen von Atemschutzflaschen so wenig wie möglich erschwert wird, das Ausrücken aber auch jederzeit gewährleistet ist und nicht durch stehende Fahrzeuge von anderen Feuerwehren behindert wird.

Der Materialwart ist im Falle von der Feuerwehr Vaduz die Person, die am meisten vor Ort ist. Es ist deshalb wichtig, dass das Büro des Materialwarts an einer strategisch optimalen Stelle situiert ist, sodass er den Überblick über das gesamte Areal hat und externe Anlieferer einweisen kann. Durch die Situierung an der Schnittstelle der Erschliessungsachse entstehen betrieblich kürzeste Wege.

Der Pikettraum ist im Erdgeschoss angesiedelt, damit die Leute, die Dienst haben, einerseits einfach nach draussen gelangen können, aber auch sehr schnell am richtigen Ort sind, wenn es zu einem Einsatz kommt.

Der Lagerraum ist so positioniert, dass Material sowohl von innen, als auch von aussen mit einem Hubgerät gehoben werden kann. Ebenfalls befindet sich der Lastenaufzug in unmittelbarer Nähe. So kann das Material schnell an jede Stelle des Gebäudes gebracht und/oder auf ein Fahrzeug verladen werden.

Dies gilt auch für den Materialraum der Samariter im Obergeschoss.

Einsatzzentrale

Zentrales Element des organisatorischen Konzepts ist die Anordnung der Einsatzzentrale im

Obergeschoss.

Die Positionierung der Einsatzzentrale im Obergeschoss hat den entscheidenden Vorteil, dass man von dort aus die gesamte Einstellhalle und Vorplatz in derer einzigartiger Grosszügigkeit stets im Überblich hat. Kein Fahrzeug versperrt die Sicht. Die Personen in der Einsatzzentrale sehen unmittelbar, was sich in der Halle und dem Vorplatz abspielt und welches Fahrzeug gerade ausrückt. Die Schlüsselfunktion an bester Situierung.

Die feuerwehrinterne Erschliessungstreppe ist so positioniert, dass der Weg von der Halle in die Einsatzzentrale sehr kurzgehalten wird. So ist man innert wenigen Sekunden von der Halle in/bei der Einsatzzentrale (oder umgekehrt) und Anweisungen können ungehindert gegeben und/oder abgeholt werden, wenn diese nicht per Funk übermittelt werden.

Aufenthaltsräume

Der Aufenthaltsraum der Feuerwehr befindet sich an der feuerwehrinternen Erschliessungsachse im 1. Obergeschoss. Dadurch ist dieser schnell zu erreichen, ist aber so positioniert, dass der Blick ins Grüne des Kanals schweifen kann. Seine süd-westliche Orientierung macht den Raum zu einem sehr attraktiven Ort mit einer grossen Aufenthaltsqualität.

Der Aufenthaltsraum der Samariter ist durch seine südliche Ausrichtung nicht nur ein sehr heller und attraktiver Raum, ein Blick auf die Einstellhalle ist ebenfalls möglich. Die Aufenthaltsräume der Feuerwehr und der Samariter sind im 1. Obergeschoss so positioniert, dass Synergien optimal genutzt werden können. So ist der vor dem Feuerwehr- Aufenthaltsraum gelagerte Balkon bei Bedarf auch schnell vom Samariter-Aufenthaltsraum erreichbar.

Die Küche der Feuerwehr liegt nahe beim Warenlift, wodurch dort Speisen auch für die Schulungsräume (oder andere Orte im und um das Gebäude) zubereitet werden können. Ausserdem könnte die Küche bei Bedarf durch die nahe Lage beim Samariter- Aufenthaltsraum auch von den Samaritern genutzt werden. Die WCs im 1. Obergeschoss des Feuerwehrbereichs sind so positioniert, dass diese auch von der Halle schnell erreichbar sind und somit als Ergänzung zu den WCs im Erdgeschoss dienen. Durch ihre Lage sind sie nicht nur nahe beim Aufenthaltsraum der Feuerwehr, sondern auch der Samariter, was eine gemeinsame Nutzung bei Bedarf ebenfalls möglich macht.

Schulungsräume

Die lichtdurchfluteten Schulungsräume mit ihrem vorgelagerten Foyer befinden sich im obersten Geschoss. Sie sind durch den Lichthof getrennt und können bei Bedarf zusammengeschaltet werden. Der Aussenraum erweitert die Nutzungsmöglichkeiten. So werden attraktive Räumlichkeiten geschaffen, die auch für Externe flexibel genutzt werden können. Die Dachform lässt nicht nur viel Licht in diese Räumlichkeiten, sondern sie erhalten dadurch einen grosszügigeren, öffentlicheren Charakter. Sie sind sowohl durch das Haupttreppenhaus, als auch durch den Warenlift erschlossen und können von der Infrastruktur des Gebäudes profitieren.

Erschliessung

Das Gebäude verfügt über ein Haupttreppenhaus und das feuerwehrinterne Treppenhaus.

Das Haupttreppenhaus befindet sich beim Eingang auf der Südseite, wo auch die Parkplätze angeordnet sind. Dadurch ist der Weg vom Parkplatz kurz und man gelangt schnell in die oberen Geschosse, wo sich die Aufenthaltsräume und die Schulungsräumlichkeiten inkl. Foyer befinden. Dies gewährleistet die kurzen Wege, ermöglicht aber auch die Abtrennung anderer Gebäudeteile, was für eine externe Nutzung Voraussetzung ist. In diesem Treppenhaus befindet sich auch der Personenlift, für den Transport von grösserem Material über die Geschosse, steht aber auch der Lastenlift zur Verfügung.

Vom Haupttreppenhaus aus sind alle Stellen des Feuerwehrdepots schnell erreichbar. Gewährleistet wird dies durch die klar struktureierten Erschliessungsachsen, welche ebenfalls einen Sichtbezug vom südlichsten Teil des Gebäudes bis zum Wasserwerk herstellt. Eine zweite Achse befindet sich im Anfangsbereich der Fahrzeughalle der Feuerwehr, welche denBezug von vorne nach hinten und umgekehrt schafft. Somit sind alle Teile des Gebäudes schnell und auf direktestem Weg erreichbar.

Am Kreuzungspunkt dieser beiden Erschliessungsachsen befindet sich der Aufgang Richtung Einsatzzentrale, was die Einsatzzentrale gewissermassen ins Zentrum des gesamten Gebäudeteils der Feuerwehr rückt.

Dieses feuerwehrinterne Treppenhaus nutzt geschickt die Synergien und führt bis ganz oben

in den Schlauchturm.

Somit hat das Gebäude zwei Treppenhäuser, welche das gesamte Gebäude erschliessen und zwei Erschliessungsachsen, die als zwei kreuzförmig zueinanderstehenden Achsen nicht nur die Wege möglichst kurz halten und die einfache Orientierung im Gebäude gewährleisten, sondern auch Bezüge zwischen allen Seiten des Gebäudes schaffen, was auch einen positiven Effekt auf die flexible Nutzbarkeit des Gebäudes hat.

Dies gewährleistet auch die Erweiterbarkeit, weil diese Achsen auch im Obergeschoss einfach verlängert werden können und so ein Gebäudeteil ‘erweitert werden kann. (siehe Kapitel «Aufstockungsmöglichkeiten»)

Materialisierungskonzept

Als Fassadenmaterial sollen 1060° C gebrannte keramische Platten zum Einsatz kommen. Diese zeichnet sich durch ihre einfache Konstruktion, ihre Langlebigkeit und ihren sehr geringen Unterhaltsbedarf aus. Durch die glasierten keramischen Platten, die durch ihre Struktur und ihr sowohl vertikales als auch  horizontales Verlege Muster erlaubt eine feine Gliederung der Fassade mit einer Wertigkeit bei verhältnismässig geringem Aufwand.

Die Halle soll in rohem Sichtbeton ausgeführt werden, in den ‘Zweckräumen’ soll der Beton gestrichen werden. Die Aufenthalts- / Schulungsräume, Büros, etc. sollen verputzt werden und damit eine höhere aber zweckmässige Wertigkeit erhalten. Der Bodenbelag in der Halle soll in Hartbeton (ev. mit Antirutschbeschichtung oder Oberflächenbearbeitung) ausgeführt werden. Die Aufenthalts- / Schulungsräume, Büros, etc. sollen mit einem massiven Holzbelag einen hochwertigeren aber pflegeleichten Belag erhalten.

Auf der Kanalseite soll der Sichtbeton mit Kletterpflanzen begrünt werden. Damit wird das Gebäude in gewisser Weise Teil des grünen Kanalraums.

Statisch-konstruktives Konzept

Das Gebäude ist generell als Massivbau gedacht. Dies führt dazu, dass die Konstruktion in der Halle sichtbar gelassen werden kann und dennoch robust und unterhaltsarm ist. In den «Zweckräumen» kann die Konstruktion einfach gestrichen und in den Räumen mit höherem Anspruch an die Qualität verputzt werden. Die Stützen und Unterzüge sollen in Beton (ev. vorfabriziert) ausgeführt und so dimensioniert werden, dass eine Aufstockung zu einem späteren Zeitpunkt gewährleistet ist. Die Träger sollen, dort wo die grössten Momente auftreten (Randbereiche), stärker ausfallen und sich an den Stellen verjüngen, wo die grossen Dimensionen nicht erforderlich sind. So wird der Materialeinsatz reduziert und nebenbei erhält die Halle trotz ihrer pragmatischen Konstruktion einen sehr ansprechenden Effekt, der vor allem durch die Tiefe und die damit verbundene Aneinanderreihung erzeugt wird.

Um den Materialeinsatz weiter zu reduzieren, sind Decken mit minimalem Eigengewicht (z.B. Hohlkörperdecken) geplant.

Konzept Energie- und Gebäudetechnik / Nachhaltigkeit

Energiekonzept

Das gesamte Gebäudevolumen wird mit einer hochwertigen Wärmedämmung umfasst. EinFeuerwehrdepot hat je nach Nutzungsbereich sehr unterschiedliche Anforderungen an das Raumklima. Insbesondere der gesamte Fahrzeugeinstellbereich mit dem grössten Anteil am Raumvolumen hat reduzierte Temperaturanforderungen. Durch eine klare Abgrenzung dieses Volumens kann hier der Energieverbrauch deutlich reduziert werden. Räumlichkeiten wie Schulungs- und Sozialräume mit erhöhten Temperanforderungen sind kompakt zusammengefasst.

Die PV-Anlage liefert zusammen mit einem Batteriespeicher genügend Strom, um das Feuerwehrdepot auch in Krisenzeiten dauerhaft autonom mit Strom zu versorgen. Für die Beschattung sollen einfache Rafflamellenstoren als sommerlichen Überhitzungsschutz zum Einsatz kommen. Eine Nachtauskühlung gewährleistet im Zusammenspiel mit der massiven Bauweise auch im Sommer ohne aktive Klimatisierung ein angenehmes Raumklima.

Tageslichtnutzung

Alle Räume verfügen über eine sehr gute natürliche Belichtung. Die Öffnungen wurden dafür gezielt platziert, um die Räume attraktiv und freundlich mit natürlichem Tageslicht zu ‘versorgen’.

So sind die Schulungs- und Aufenthaltsräume, wo längere Aufenthaltszeiten zu erwarten sind, nach aussen orientiert und erhalten durch die Fensteröffnungen ausreichend Tageslicht. Die Räume, bei denen eine Belichtung mit Tageslicht sekundär ist, wird die Belichtung durch den Lichthof gewährleistet. Der Lichthof bringt ausserdem Licht in die Fahrzeughalle der Samariter, welcher ansonsten eher dunkel ausfallen würde. Ein Oberlichtband über der

Erschliessungsachse in der Fahrzeughalle der Feuerwehr bringt ebenfalls genügend Licht ins Innere, dass die elektrische Beleuchtung tagsüber überflüssig wird.

Installationszonen / Steigschächte

Der Technikraum ist direkt an den beheizten Teil des Gebäudes (dem ‘Kopfbau’) angegliedert, um die Installationswege kurz zu halten. In der Halle und den Räumlichkeiten im Erdgeschoss (ausser Büro / Pikettraum) sollen die Leitungen angemessen zweckmässig sichtbar geführt werden.

Materialkreisläufe

Die verwendeten Materialien schliessen Materialkreisläufe und sind schon heute für den Rückbau in vielen Jahrzehnten vorbereitet. Tragstruktur und Hülle sind rein mineralisch in Schichten aufgebaut. Die Primärstruktur wird in Recyclingbeton erstellt. Der Beton kann beim Rückbau selbst wieder als Recyclingbeton Verwendung finden. Die Keramikfliesen können von der Steinwolle-Dämmung getrennt und als Bruchmaterial verwendet werden. Steinwolle ist bezüglich mineralischem Anteil im Rückbau unempfindlich und kann für die Herstellung neuer Steinwolle verwendet werden.

Erweiterungsmöglichkeiten

Damit das Gebäude flexibel erweitert bzw. aufgestockt werden kann, wurde für die Halle bewusst eine Flachdachkonstruktion gewählt. Die bestehenden Erschliessungsachsen könnenso für eine Erweiterung genutzt und das Gebäude kann etappenweise erweitert werden. (siehe Schemata) Bei einer grösseren Erweiterung kann an der Fassade zum Kanal ein weiteres (Flucht-) Treppenhaus platziert werden, da der Gewässerabstand nicht ausgeschöpft und damit genügend Platz vorhanden ist.

08